11.5., 20 Uhr: Lesung Susanne Schädlich

Montag, 11. Mai, 20 Uhr
Susanne Schädlich "Kabarett der Namenlosen"
 
Los Angeles zwischen 1939 und 1945. Endstation für deutsch‐jüdische Emigranten, Schriftsteller, Regisseure. Einer von ihnen ist Leopold Jessner. Eng verknüpft mit ihm ist das Los »seiner« Schauspieler: Alexander Granach, Fritz Kortner, Elisabeth Bergner und Ernst Deutsch. Ihr Schicksal teilen Autoren wie Alfred Polgar, Alfred Döblin, Ludwig Marcuse oder Bruno Frank. Sie alle waren berühmt – in Deutschland. In Amerika sind sie
»namenlos«, können in ihrem Metier kaum arbeiten, das größte Hindernis ist die Sprache. So leben die meisten von Spenden betuchterer Emigranten oder Gelegenheitsjobs, während zwischen ihnen und den Feuchtwangers oder Thomas Mann in ihren Villen in Pacific Palisades Welten liegen. Doch im »Jewish Club of 1933« kommen sie alle zusammen. Ein fesselndes Buch über Flucht, Vertreibung und Künstler*innen aus einem Land, in dem Antisemitismus und Krieg um sich greift.

Susanne Schädlich ist Schriftstellerin und literarische Übersetzerin. Mit ihrem Roman Immer wieder Dezember – Der Westen, die Stasi, der Onkel und ich stand sie auf der Spiegel‐
Bestsellerliste.

Ort: Ypsilon Café 
Eintritt: 12,-

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Ypsilon
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