09.10.2025 - Gedenken an die ersten Massendeportationen aus Frankfurt

Die Kulturdezernentin
Dr. Ina Hartwig

PRESSEINFORMATION
09.10.2025

Gedenken an die ersten Massendeportationen aus Frankfurt
Anmeldung noch bis 15. Oktober möglich

Mit einer Gedenk- und Vortragsveranstaltung erinnert die Stadt Frankfurt am Montag, 20. Oktober um 18 Uhr an die erste Massendeportation von Jüdinnen und Juden aus Frankfurt am 19. Oktober 1941. Kultur- und Wissenschaftsdezernentin Dr. Ina Hartwig eröffnet die Veranstaltung in der Frankfurter Paulskirche. Die Gedenkstunde wird von einem Fachvortrag der Historikerin Dr. Beate Meyer mit dem Titel „Tödliche Gratwanderung. Jüdische Repräsentanten zur Zeit der Deportationen“ ergänzt.

Der Vortrag führt in das Thema der Arbeit der 1939 als Zwangsorganisation gegründeten Reichsvereinigung der Juden in Deutschland ein. Ihre jüdischen Repräsentantinnen und Repräsentanten in der Berliner Zentrale und den einzelnen jüdischen Gemeinden wie in Frankfurt waren anfangs vor allem für Emigration, Fürsorge und Bildung zuständig. Doch ab Herbst 1941 zogen das Reichssicherheitshauptamt und die Gestapostellen sie auch für die organisatorische Vorbereitung der Deportationen heran.

Medienvertreterinnen und -vertreter aber auch alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, an der Gedenkveranstaltung teilzunehmen. Eine Anmeldung ist notwendig und unter https://protokoll.ffm.de noch bis zum 15. Oktober möglich. Der Einlass in die Paulskirche ist dann unter Vorlage eines Ausweises ab 17:15 Uhr möglich.


Dezernat Kultur und Wissenschaft
Pressesprecherin und Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit
Hanna Immich
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