
Die Kulturdezernentin
Dr. Ina Hartwig
PRESSEINFORMATION
04.12.2025
Frankfurt erinnert – eine Broschüre über die Vielfalt der Frankfurter Erinnerungskultur
Im Jahr 2025 jährte sich das Ende des Zweiten Weltkrieges zum 80. Mal. Der 8. Mai 1945 markierte das Ende des nationalsozialistischen Krieges und der Gewaltherrschaft in Europa. Diesen Jahrestag hat das Dezernat für Kultur und Wissenschaft zum Anlass genommen, die Themen der Frankfurter Erinnerungskultur und Erinnerungsarbeit und die Akteurinnen und Akteure dahinter stärker in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit zu rücken. Zusätzlich zu den regulären und anlassbezogenen Aktivitäten des Bereichs ist nun eine Broschüre entstanden, die überblicksartig die verschiedenen Facetten der Frankfurter Erinnerungskultur beleuchtet und gezielt einige Schlaglichter wirft auf einzelne Projekte, Prozesse und die Menschen dahinter.
Seit ihrem Amtsantritt als Frankfurter Kultur- und Wissenschaftsdezernentin im Sommer 2016 hat sich Dr. Ina Hartwig für die erinnerungskulturellen Themen stark gemacht: „Erinnern und Gedenken sind gesamtgesellschaftliche Aufgaben und müssen als solche auch in Zukunft verstanden werden. Erinnerungsarbeit ist ein sehr wirkungsvolles und starkes Instrument der offenen demokratischen Gesellschaft, ein Instrument gegen die Relativierung und Verfälschung der Geschichte sowie gegen jegliche Art von Ausgrenzung. Deshalb ist sie heute und in Zukunft auch so unverzichtbar.“
Die Frankfurter Erinnerungskultur erschöpft sich nicht allein im Themenkomplex Nationalsozialismus, sondern betrachtet viele Kapitel der Stadtgeschichte aus unterschiedlichen Perspektiven. Entsprechend vielfältig sind ihre Gestalterinnen und Gestalter. Neben der Stadt Frankfurt wird sie von zahlreichen Initiativen, Organisationen und Vereinen getragen. Kulturdezernentin Dr. Ina Hartwig ist die gemeinsame Arbeit sehr wichtig: „Die Frankfurter Erinnerungskultur hat ihre Wurzeln im bürgerschaftlichen Engagement. In Verbindung mit kommunalen Strukturen entfaltet sie ihre größte Wirkung.“
Die 33-seitige Broschüre beginnt mit einem Interview mit der Dezernentin zur Frankfurter Erinnerungskultur, zu ihren Herausforderungen und Besonderheiten. Die anschließenden sechs Kapitel gewähren einen Einblick in die Erinnerungsarbeit anhand von Projekten, Institutionen und Orten.
Die Broschüre „Frankfurt erinnert“ ist ab sofort unter dem Link abrufbar:
https://www.kultur-frankfurt.de/portal/de/Stadtgeschichte/Erinnerungskultur/2694/0/0/0/10.aspx
Zum 8. Mai selbst wurde zudem ein Film zum Thema „80 Jahre Kriegsende“ vom Kulturdezernat veröffentlicht, der ebenfalls die Initiativen, Organisationen und Vereine, die in der Erinnerungskultur in Frankfurt aktiv sind in den Mittelpunkt rückt und hier zu sehen ist:
https://www.youtube.com/watch?v=2LXGp1b9H0I
Für Medienvertreterinnen und -Vertreter besteht die Möglichkeit der Kontaktvermittlung zu einzelnen Institutionen und Vereinen.
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