30.4., 19 Uhr: Schau nicht nur zu!

Donnerstag, 30. April, 19 Uhr
Schau nicht nur zu!
Lektionen für den Widerstand

Das Deutsche Exilarchiv 1933–1945 der Deutschen Nationalbibliothek und das Zentrum für Kultur- und Wissensdialog (ZKW) der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität zeigen die gemeinsame Ausstellung „Schau nicht nur zu! Lektionen für den Widerstand“. Zu sehen sind Nora Krugs Illustrationen über Formen des Widerstands gegen Autoritarismus, die sie für den Bestseller des Historikers Timothy Snyder „Über Tyrannei. Zwanzig Lektionen für den Widerstand“ (C.H.Beck, 2021) gezeichnet hat. Zu sehen ist die Ausstellung vom 30. April bis 30. Juli 2026 auf dem Vorplatz der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt am Main.

Zur Veranstaltung wird Nora Krug live aus New York zugeschaltet. Sie gibt Einblicke in ihre Arbeit und spricht über die Rolle der Graphic Novel als Medium politischer Reflexion und gesellschaftlicher Erinnerung. Vor Ort liest der Schauspieler Christoph Pütthoff ausgewählte Passagen aus dem Buch „Über Tyrannei. Zwanzig Lektionen für den Widerstand“.

Nora Krug ist eine deutsch-amerikanische Autorin und Künstlerin und lehrt als Associate Professor für Illustration an der Parsons School of Design in New York. 2024 erhielt sie die Poetikdozentur der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität. Ihr Buch „Heimat. Ein deutsches Familienalbum“ (2018) wurde international vielfach ausgezeichnet. Ihre grafische Adaption „Über Tyrannei. Zwanzig Lektionen für den Widerstand“ von Timothy Snyder wurde von der New York Times als eine der besten Graphic Novels des Jahres 2021 prämiert. Zuletzt erschien ihr Buch „Im Krieg. Zwei illustrierte Tagebücher aus Kiew und St. Petersburg“ (2024).

Christoph Pütthoff wurde in Essen geboren und absolvierte seine Schauspielausbildung auf der Bayerischen Theaterakademie August Everding in München. Anschließend ging er für vier Jahre ans Schauspielhaus Bochum, seit der Spielzeit 2009/2010 ist er festes Ensemblemitglied am Schauspiel Frankfurt. Er arbeitet auch als Sprecher für den HR, WDR, SWR und Arte und hat in mehreren Filmen mitgewirkt.

Soft Opening: Besuchen Sie die Ausstellung auf dem Vorplatz gerne schon vor Veranstaltungsbeginn. Sie ist ab dem Nachmittag zugänglich.

Eine Kooperation des Deutschen Exilarchivs 1933–1945 mit dem Zentrum für Kultur- und Wissensdialog der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau

Ort: Deutsche Nationalbibliothek
Eintritt frei

Deutsche Nationalbibliothek (Leipzig, Frankfurt am Main)
Adickesallee 1
60322 Frankfurt am Main
Telefon +49 (0) 69 1525 0