Römerberggespräche

 

INTERVENTION 2019

Last Exit nach dem Brexit
Ist Europa noch zu retten? 

EINE INTERVENTION DER RÖMERBERGGESPRÄCHE

Noch nie stand Europa so unter Beschuss wie jetzt. Wünsche nach einer Rückabwicklung der Integration stehen im Raum oder haben auch schon in einigen Mitgliedsstaaten der EU zu konkreten Schritten geführt. Die Kritik wird begleitet von ganz unterschiedlichen Einschätzungen über die Versäumnisse und Fehler, die in der Vergangenheit begangen wurden. Hinzukommt eine mehr oder weniger offen erklärte EU-Feindschaft durch weltpolitische Akteure wie Trump und Putin.

Die Kräfte des Zusammenhalts scheinen demgegenüber am Schwinden, die Verteidigung der EU als politisches Projekt vergleichsweise schwach. Die europäische Integration hat viele Feinde, der Nationalismus ist in vielen Ländern Staatsdoktrin geworden, der Traum eines geeinten Europa hingegen kaum noch attraktiv.

Zwei Wochen vor der Europawahl möchten die Römerberggespräche in der „Europastadt Frankfurt“ wissen, ob Europa angesichts der vielfach artikulierten Enttäuschungen und dem grassierenden Hass auf „Brüssel“ noch zu retten ist. Und wenn ja, wie müssten die notwendigen Schritte einer solchen Rettung aussehen? Und was dürfen wir uns erhoffen?

EINTRITT FREI
SAMSTAG, 11. MAI 2019, 10 bis 18 Uhr
IM SCHAUSPIEL FRANKFURT
Moderation: ALF MENTZER

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Die Debatten, die von der Stadt Frankfurt gemeinsam mit dem  Hessischen Rundfunk, der Fazit-Stiftung, der Frankfurter Rundschau und der Hessischen Landesregierung veranstaltet werden, sind eine spezifische Frankfurter Erfindung und zählen zu den Markenzeichen der Frankfurter Kultur.

Seit 1973 sind die Römerberggespräche Anstoß und Spiegel für intellektuelle Debatten von internationaler Aufmerksamkeit und ein beachteter intellektueller Seismograph der gesellschaftlichen Entwicklungen und Tendenzen. Sie wurden von Prof. H.W. Wirth in Verbindung mit dem damaligen Kulturdezernenten Hilmar Hoffmann gegründet. Die Expertengespräche wenden sich an eine interessierte städtische Öffentlichkeit. Wissenschaftler, Essayisten und Künstler erörtern im Rahmen des Kongresses politische, kulturelle und intellektuelle Themen der Gesellschaft, präsentieren wichtige Forschungsergebnisse und geben Ausblicke in künftige Prozesse. Das jeweilige Thema der Gespräche wird von einem ehrenamtlich arbeitenden Kuratorium festgelegt.

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