"Weihnachten" vom 14. November 2018 bis 31. März 2019 im Bibelhaus Erlebnis Museum

 

Die Ausstellung zeigt mit Münzen und Figurinen, Inschriften, Ikonen und Zitaten biblische und außerbiblische Wurzeln von Weihnachten sowie die Herkunft bekannter Weihnachtsmotive und deren Wirkungsgeschichte von der Antike bis heute. Ein weiteres Thema ist, wie das Weihnachtsfest politisch missbraucht wurde. Außerdem geht es um die Unterschiede und Gemeinsamkeiten bei der Geburt eines heiligen Kindes in den Weltreligionen.

Ausstellungsansicht "Weihnachten – Krippenkind und Kaiserkult", © Bibelhaus Erlebnismuseum

Zu den Exponaten gehört zum Beispiel die Kalenderinschrift aus Priene aus dem Jahre 9 vor Christus, die die Geburt des Kaisers Augustus einen „Geburtstag Gottes“ nennt. Weihnachtspostkarten aus den Weltkriegen, Christbaumschmuck und literarische Zeugnisse zeigen, wie unterschiedlich das Fest zu verschiedenen Zeiten gedeutet wurde.

Präsentiert wird auch eine Neuerwerbung des Bibelhauses. Dabei handelt es sich um eine Bilderbibel, die der Ratsherr und Bürgermeister Johann Matthias Bansa im Jahr 1746 für seine Kinder und Enkel verfasst hat. Die sogenannte Bansa-Bibel ist in der Ausstellung das erste Mal in Frankfurt öffentlich zu sehen. Sie besteht aus Kupferstichen zu Geschichten des Alten und Neuen Testaments aus der Baseler Kupferstecher-Werkstatt Merian und Zweizeilern zu jedem Bild von Johann Matthias Bansa. Nach Recherchen des Bibelhaus Erlebnis Museums gibt es wohl nur noch zwei Exemplare als Bibliotheksbestand des in kleiner Auflage erschienenen Buches.

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Bibelhaus Erlebnis Museum
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