"Banker, Bordelle & Bohème: Stationen der Geschichte des Bahnhofsviertels" vom 29. Mai 2018 bis 7. April 2019 im Institut für Stadtgeschichte

 

Das Ende des 19. Jahrhunderts zwischen Altstadt und dem 1888 eröffneten Centralbahnhof entstandene Viertel wandelte sich in den letzten 130 Jahren radikal: Vom einst mondänen Übernachtungs-, Amüsier- und Einkaufsquartier zu einem der drei globalen Pelzhandelszentren und bald auch Herz des Frankfurter Rotlichtmilieus. Ebenso gehören das Galgenfeld, die Internationale Elektrotechnische Ausstellung und die frühere Bebauung mit Sommerhäusern, klassizistischen Villen und Lokalbahnhöfen zur wechselvollen Historie des Areals.

Hauptbahnhof Frankfurt, Foto: Goesta A. C. Ruehl, Copyright: Tourismus+Congress GmbH Frankfurt am Main

Inzwischen stehen die Zeichen für das multikulturelle Bahnhofsviertel mit seiner Gründerzeitbebauung in Richtung Gentrifizierung – trotz Drogenszene und Kriminalität.

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