Unser Förderauftrag

Der Fachbereich Kunst & Kunst im öffentlichen Raum fördert die Stärkung und Weiterentwicklung des internationalen Kunststandorts Frankfurt sowie die hier ansässigen professionellen bildenden Künstler*innen, Kurator*innen und unabhängigen Ausstellungsräume. Wir sind Ansprechpartner*innen für die Freie Kunstszene, die Kunstinstitutionen und Anliegen der kunstinteressierten Öffentlichkeit.

Wir sehen unsere Rolle ebenso als wertschätzende, unterstützende Kraft für notwendige Transformationsprozesse und die Kunstschaffenden als Wegweisende, Kooperationspartner*innen und Kollaborateur*innen.

Der Fachbereich Kunst & Kunst im öffentlichen Raum erarbeitet für die kommenden Jahre eine Roadmap, die Orientierung gibt, sowohl für die Ausrichtung unser Förderrichtlinien als auch für die zu fördernde Freie Szene Bildender Künstler*innen.


Roadmap 2030 - Unsere Zielsetzung

Die übergeordneten Ziele unserer Fördermaßnahmen lauten für die kommenden Jahre: Potenziale nutzen, Innovation fördern, Engagement unterstützen.

Erreicht werden sollen die genannten Ziele mit Hilfe einer Stärkung der Sichtbarkeit der Freien Szene Bildender Künstler*innen, sowohl innerhalb der Stadt Frankfurt als auch in der überregionalen Wahrnehmung. Durch eine ausdrückliche Förderung aufstrebender Offspaces, durch die Unterstützung der Nachwuchstalente, durch die Festigung erfolgreich gefestigter Strukturen unterstützen wir das Engagement für den Kunststandort Frankfurt und ermöglichen seine Weiterentwicklung.


Unsere Förderstrategie: Aktivierung, Stärkung, Dialog

Voraussetzung für ein erfolgreiches Fördermanagement ist es, der Dynamik eines fortlaufenden Wandels künstlerischer Lebensrealitäten Rechnung tragen zu können. Förderrichtlinien und Förderwerkzeuge müssen mit diesen Entwicklungen – auch bei knappen Budgets – Schritt halten, damit sie sinnvoll und nachhaltig greifen können. Der Fachbereich setzt es sich daher zum Ziel, alle fünf bis sieben Jahre seine Fördermaßnahmen im Hinblick auf neue Fragestellungen und Anforderungen zu überprüfen.

Gestartet wurde Ende 2025 mit einer Untersuchung der Ausgangssituation, in der sich die Freie Frankfurter Kunstszene heute wiederfindet. Wir schauen uns unter anderem an, wie sich die Bedingungen unter denen Künstler*innen arbeiten verändern, wie Künstler*innen heute ihr Selbstverständnis als multidisziplinär Kunstschaffende und Forschende mit pluralen Lebensrealitäten formulieren oder welche Rolle u.a. demografische Entwicklungen (auf Seite der Kunstschaffenden, Kunstvermittelnden und dem Publikum) in den nächsten Jahren spielen werden.

Wir wollen in Zukunft gezielt anregen, dass sich freischaffende Künstler*innen weiterentwickeln und stärker vernetzen, regional und überregional, um als Szene und Individuen resilienter und nachhaltig wirksamer zu werden.