Das Werk von Klaus Schneider kreist um die Frage von Sprache und Kommunikation, Poesie, Erkenntnis und dem Bild. Seine Bilder und Objekte basieren dabei auf der japanischen Gedichtform des Haiku, das lediglich aus 17 Silben besteht und damit die denkbar knappste Form der Poesie bildet. Schneider überführt die verdichtete Sprache in Malerei, in ebenfalls verdichtete Bildflächen und Bildkonstrukte aus 17 Einzelteilen.
Die Ausstellung bildet den Auftakt einer neuen Reihe des Kulturamtes, die dem arrivierten Künstler Klaus Schneider mit Milan Caspar Eckart einen jungen Kunststudenten zur Seite stellt, der mit einer größeren Installation auf die Arbeit von Schneider reagiert.