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Die Hochschule für Gestaltung Offenbach (HfG) ist seit 1970 eine Kunsthochschule mit Universitätsrang. Ihre Tradition reicht zurück bis ins Jahr 1832. Die Hochschule zeichnet sich durch große Offenheit aus: Kunst, Medien und Design werden gleichberechtigt gelehrt und miteinander entwickelt. Die modulare Struktur des Studiengangs Visuelle Kommunikation ist auf die Überwindung der traditionellen Trennung von freien und angewandten künstlerischen Disziplinen ausgerichtet und bietet eine transparente und in alle Richtungen durchlässige Vernetzung gleichrangiger Lehrangebote. Dabei geht es uns auch um das Zusammenwirken von Theorie und Gestaltung, Experiment und Produkt, neuer und alter Bilderzeugungstechniken.

Das viersemestrig angelegte Grundstudium schließt mit der Vordiplomprüfung ab, das Hauptstudium im zehnten Semester mit der Diplomprüfung. Abschlussgrad ist Diplom-Designer in der Fachrichtung Kunst. Die Aufnahme zum Studium findet einmal jährlich zum Wintersemester statt. Die gemeinsame Grundlehre ist für alle Studierenden in den ersten zwei Semestern weitgehend gleich. Erst mit dem dritten Semester muss man sich für eine Fachrichtung entscheiden. Zusätzlich bietet die Hochschule ein zweisemestriges, projektbezogenes, Aufbaustudium und eine künstlerisch-wissenschaftliche Promotionsmöglichkeit in Kunst- und Medienwissenschaften.

Die Fachrichtung Kunst konzentriert sich auf die Vermittlung und Ausübung klassischer wie zeitgenössischer Disziplinen bildender Kunst: Zeichnung, Malerei, Bildhauerei, Raum- und multimediale Installation Das Lehrangebot ist möglichst aktuell und weit gefasst. Verstärkt durch wechselnde Lehraufträge und Kompaktseminare mit Künstlergästen, ergänzt durch Lehrangebote aus den anderen Studienschwerpunkten und aus dem Theoriebereich, bietet es vielfältige Gelegenheit zur intensiven Auseinandersetzung mit allen heute üblichen und möglichen Formen, Medien und Techniken der künstlerischen Arbeit.

Im ersten Studienabschnitt dominiert - unabhängig vom künftigen Studienziel - die spielerische Auseinandersetzung mit Materialien, Werkzeugen, Prozessen und Arbeitsmethoden des freien künstlerischen Formens. Im zweiten Teil des Grundstudiums geht es in den spezifischen Fächern der bildenden Kunst um eine vertiefende Auseinandersetzung mit den individuellen Themen und Bildwelten, Sinnlichkeiten und Raumintentionen, weiterhin um ein mit diesen Faktoren zusammenhängendes kontrolliertes Umgehen mit künstlerischen Ausdrucksmitteln und Arbeitstechniken. Bereits in diesem Stadium nehmen Studierende an internationalen Ausstellungen und Festivalbeteiligungen der Hochschule teil.

Im Hauptstudium erarbeiten die Studierenden die eigenständige Formulierung einer persönlichen thematischen und formalen Werkkonzeption in selbstständigen künstlerischen Projekten. Die Betreuung durch die Lehrenden bezieht sich zunehmend auf die Hinterfragung der bildnerischen Eigenständigkeit und konzeptionellen Tragfähigkeit des künstlerischen Ansatzes, aber auch auf die Förderung kritischen Denkens und professioneller Präsentation der eigenen Arbeit.

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Hochschule für Gestaltung
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