In seiner Ausstellung „The Virtual Flame“ untersucht der multikonzeptionelle Künstler Sascha Boldt einen Zustand schleichender physischer Erschöpfung. Im Spannungsfeld zwischen permanenter digitaler Reizüberflutung, ständiger Erreichbarkeit und den multiplen Anforderungen unserer heutigen Arbeitswelt thematisiert er das Phänomen einer Gesellschaft am Rande des Burn outs. Zwischen Überreizung und Leere lodert eine unstete Flamme – ein visuelles Echo des unaufhörlichen „Online-“ und „Angetrieben-“ Seins, als chimärenhaftes Symbol der zeitgenössischen Gegenwart mit kollektivem „Fear Of Missing Out“.
Ausstellungsraum:
Kutscherhaus im AF
und
Hide Nasus Arbeiten bewegen sich zwischen Fläche und Raum. Seine Tafelbilder aus Wachs, Pigment und Japanpapier zeigen vielschichtige, zurückhaltende Oberflächen mit subtiler Tiefenwirkung. Seine skulpturalen Werke, die „Spiegelteiche“ und „Wasserspiegel“ – randvoll mit Wasser gefüllte Rahmen –, reflektieren die Umgebung und erzeugen je nach Licht und Blickwinkel wechselnde Bildwelten.
Ausstellungsraum:
Projekträume im AF
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Die beiden brasilianischen Künstler*innen Guta Galli und Ivan Padovani untersuchen in Video, Fotografie und Zeichnung, wie neoliberale, hyperindividualistische Systeme Körper und Landschaften umgestalten. Zwischen Mutterschaft, Stadtentwicklung und spekulativer Architektur entfaltet sich eine vielschichtige Reflexion über weiblichen Körper, Territorium und Macht und legt offen, wie marktökonomische Kräfte sowohl auf den weiblichen Körper als auch auf die konstruierte Landschaft einwirken.
Ausstellungsraum:
Projekträume EG im AF
und
Isabella Angioni, Anastasiia Belousova, Anton Benkel, Fini Dubau, Lara Finkenstaedt, Julius Golderer, Lejla Jakupović, Song Lim, Emma Mamerow, Erlisa Mehmeti, Lara Meise, Alice Monnerey, Kofi Møller, Johanna Stolze, Rita Barbro Wilcke
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Programm unter: www.atelierfrankfurt.de