"DAM PREIS 2019 – Die 25 besten Bauten in\aus Deutschland" vom 26. Januar bis 21. April 2019 im Deutschen Architekturmuseum

 

Die Ausstellung zum DAM Preis 2019 zeigt aktuelle Architektur aus Deutschland und bemerkenswerte Projekte deutscher Architekturbüros in anderen Ländern. Eine Jury hat aus einer Longlist von 100 zwischen Herbst 2016 und Frühjahr 2018 fertiggestellten Gebäuden die 22 vorgestellten Bauensembles in Deutschland und drei Beispiele im Ausland ausgewählt.

WAECHTER + WAECHTER ARCHITEKTEN AIZ Ausbildungs- und Seminargebäude, Bonn © Foto: Thilo Ross, Heidelberg

Zu entdecken gibt es die Vielfalt der Gegenwartsarchitektur in Deutschland: Es finden sich Bauten im ländlichen Raum ebenso wie in Kleinstädten und urbanen Ballungsräumen. Beispiele für den Geschosswohnungsbau werden vorgestellt, neue Bibliotheken als nichtkommerzielle innerstädtische Zentren, ein Museum und ein Opernhaus – aber auch technische Gebäude wie eine Streusalzlagerhalle. Prägnante Solitäre sind in der Auswahl, vor allem aber eine ganze Reihe an beeindrucken den Beispielen, wie eine konzeptionell durchdachte Sanierung und ein Weiterbauen am Bestand aussehen kann. Ebenso auffällig ist die hybride Konzeption etlicher Bauten, die von vorneherein dafür entwickelt wurden, mehrere Funktionen zu erfüllen.

Die Jury hat vier der Bauten zu Finalisten für den DAM Preis 2019 nominiert, auf einer Juryfahrt begutachtet und schließlich das Gewinnerprojekt benannt. Dieses steht im Zentrum der Ausstellung. 2019 wird der Preis vom Deutschen Architekturmuseum (DAM ) bereits zum dritten Mal in enger Zusammenarbeit mit JUNG als Kooperationspartner vergeben.

 

DER DAM PREIS 2019 GEHT AN DEN UMBAU UND DIE SANIERUNG DES KULTURPALASTS DRESDEN. Der nach einem Entwurf von Leopold Wiel und Wolfgang Hänsch entstandene Kulturpalast wurde 1969 eröffnet. Bei der jetzt mit dem DAM Preis ausgezeichneten Sanierung und Erneuerung des Hauses wurde der zentrale Multifunktionssaal durch einen modernen Konzertsaal im Weinberglayout und einer darunter angeordneten Theaterbühne ersetzt.

Finalisten:

ARGE IFAU / HEIDE VON BECKERATH
Integratives Bauprojekt am ehemaligen Blumengroßmarkt, Berlin

GMP – ARCHITEKTEN VON GERKAN MARG UND PARTNER
Modernisierung, Umbau Kulturpalast, Dresden

HARRIS + KURRLE
Stadtbibliothek, Rottenburg

WAECHTER + WAECHTER ARCHITEKTEN
AIZ Ausbildungs- und Seminargebäude, Bonn
 

Deutsches Architekturmuseum
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