Der Zoo Frankfurt beherbergt Tiere aller Kontinente. Ob Raubkatzen, Affen oder Reptilien: Hier gibt es eine Menge an exotischen und beeindruckenden Zeitgenossen zu beobachten. Insgesamt sind ungefähr 500 verschiedene Arten und über 4.500 Tiere im Freigelände und den Tierhäusern untergebracht.
Mitten in der Stadt liegt der zoologische Garten, der 1858 als Probezoo gegründet wurde. Damit gehört er zu den ältesten Zoos der Welt. International bekannt wurde der Frankfurter Zoo durch seinen berühmten Direktor Professor Bernhard Grzimek, der von 1945 bis 1974 den Zoo leitete. Der Zoologe, Naturschützer und Tierfilmer baute den Zoo nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wieder auf und entwickelte eine moderne Tierhaltung, die beispielhaft werden sollte. In seiner legendären Fernseh-Sendung „Ein Platz für Tiere“ aus den 60er und 70er Jahren stellte er Tiere aus dem Zoo Frankfurt vor und machte ihn damit einem breiten Publikum bekannt. Heute trägt das größte Nachttierhaus Europas, eine der Attraktionen des Frankfurter Zoos, seinen Namen.
Weltweite Anerkennung bekam der Frankfurter Zoo auch durch eine erstmals gelungene Zucht aller vier Menschenaffenarten in einem Zoo. 2008 wurde mit dem Borgori-Wald ein neues Haus für Gorillas, Orang-Utans, Schimpansen und Bonobos eröffnet, das die natürliche Umgebung nachahmt.
Neben weiteren Publikumsmagneten wie dem gitterlosen Katzendschungel, dem Exotarium, Tierhäusern und Vogelhallen gibt es einen Kinderzoo mit Streichelgehege, Führungen für Groß und Klein, Sonderausstellungen und Veranstaltungen.
Als städtische Einrichtung fällt der Zoo Frankfurt in den Geschäftsbereich des Dezernenten für Kultur und Wissenschaft.