Bilder zur Einheit - Fotografien von Barbara Klemm

10. September – 4. Oktober
Bilder zur Einheit
Fotografien von Barbara Klemm
Ausstellung im öffentlichen Raum

Eröffnung: 22. September, 19 Uhr
MMK 1 des MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main
Domstraße 10 · Frankfurt / Main

Do, 24. September, 19 Uhr
Barbara Klemm im Gespräch mit F.A.Z.-Herausgeber Werner D’Inka
Frankfurter Allgemeine Zeitung · Hellerhofstraße 9 · Frankfurt
Einlass um 18.30 Uhr · Eintritt frei
Anmeldung erforderlich unter www.faz.net/veranstaltungen

Veranstalter: Kulturamt Frankfurt am Main in Zusammenarbeit mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und zahlreichen Frankfurter Institutionen und Unternehmen

Mit großzügiger Unterstützung der Dr. Marschner Stiftung

Die Frankfurter Fotografin Barbara Klemm hat die damalige BRD und DDR seit den späten Sechzigerjahren in charakteristischen und treffenden Bildern eingefangen. Sie hat Bilder gemacht, die im kollektiven Gedächtnis fest verankert sind: Michail Gorbatschow, der am 40. Jahrestag der DDR auf Menschen am Straßenrand zugeht und den berühmten Satz über das Zuspätkommen sagt. Willy Brandt, der an der Invalidenstraße den offenen Grenzübergang passiert. Helmut Kohl, der in Dresden vor der Ruine der Frauenkirche zur Menschenmenge spricht.

Barbara Klemm zählt nicht nur zu den bedeutendsten Pressefotografen im Nachkriegsdeutschland, sie gehört auch zu den wenigen Vertretern ihres Metiers, die aus dem Fotojournalismus eine eigene Kunst entwickelt haben. Ihre konsequent in Schwarzweiß realisierten Bilder sind Aufnahmen mit Gespür für das Wesentliche, die zu Ikonen der Zeitgeschichte wurden. Dabei gilt ihr Interesse nicht der Sensation, vielmehr zeichnet sich ihr Werk gerade durch Respekt und Diskretion, durch Anteilnahme und ein untrügliches Gespür für den ausdrucksstärksten Moment aus.

Eine Auswahl von Barbara Klemms Fotografien ist ab Anfang September im Frankfurter Stadtbild zu sehen. Mit einer gesteigerten Präsenz ab Ende September begleitet die Ausstellung die Feierlichkeiten zum 3. Oktober und lädt ein, die Fotografien bei einem Rundgang oder auch zufällig zu entdecken und über die zukünftige Gestaltung unseres gemeinschaftlichen Zusammenlebens in einer internationalen, transkulturellen und multireligiösen Gesellschaft zu reflektieren.

Beteiligten Institutionen und Unternehmen:
Alte Oper Frankfurt, Amt für Wohnungswesen Stadt Frankfurt am Main, Anna-Schmidt-Schule, Archäologisches Museum Frankfurt, Bibelhaus Erlebnis Museum, Deutsche Börse Photography Foundation, Deutsche Bundesbank, Deutsche Nationalbibliothek, Deutsches Filmmuseum, Dommuseum Frankfurt, Dom-Römer GmbH, The English Theatre Frankfurt, Europäische Zentralbank, Fenster zur Stadt / Margarete, Fleming’s Deluxe Hotel Frankfurt-City, Fleming’s Hotel Deluxe Frankfurt Main-Riverside, Fleming’s Hotel Frankfurt-Messe, Fotografie Forum Frankfurt, Frankfurt University of Applied Sciences, Frankfurter Sparkasse, Goethe-Institut e. V., Haus am Dom, historisches museum frankfurt, Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main, IHK Frankfurt am Main, Institut für Stadtgeschichte, Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt am Main, Liebieghaus Skulpturensammlung, Literaturhaus Frankfurt, Museum Angewandte Kunst, MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main, Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Presse-und Informationsamt der Stadt Frankfurt am Main, purpur – interior concepts, Schirn Kunsthalle Frankfurt, Städel Museum, Steigenberger Hotel Metropolitan Volkshochschule Frankfurt am Main

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