Frankfurter Premieren

 

Die Räume in der Historischen Villa Metzler sind prädestiniert für einen literarischen Salon. Im 19. Jahrhundert waren Salons bedeutende gesellschaftliche Treffpunkte der Stadtgesellschaft. Die Abende in den großbürgerlichen Wohnungen begannen nicht selten mit der Lesung aus einem neuen Roman. Dem folgte in dieser Runde das Gespräch mit der Autorin oder dem Autor bei Getränken und kleinem Imbiss. So verband die Salonkultur Geselligkeit mit Literatur.

Die Reihe Frankfurter Premieren stellt jüngst erschienene Romane von Frankfurter Autorinnen und Autoren oder Novitäten aus Frankfurter Verlagen vor. Sie gibt einen Eindruck von dem, was in Frankfurt an literarischen Werken geschrieben und publiziert wird. Die Veranstaltungen finden in den Räumen der Historischen Villa Metzler statt. Deren Charakter ist prädestiniert für eine moderne Form des literarischen Salons, der Lesung und Gespräch verbindet. Daher kann und soll im Anschluss an die Veranstaltung bei einem Glas Wein das Gehörte diskutiert werden. Dass der Schwerpunkt der Frankfurter Premieren auf Neuerscheinungen aus Frankfurt liegt, schließt interessante Ausnahmen von der Regel nicht aus.

 

Donnerstag, 23. Februar, 19.30 Uhr
Kathy Zarnegin „Chaya“

Moderation: Christoph Schröder

Im Iran der Siebziger Jahre träumt ein junges Mädchen davon, eine brühmte Schriftstellerin zu werden – und von Europa. Dort angekommen, erwartet Chaya nicht nur eine neue Welt und eine ihr unbekannte Sprache, sondern auch das Leben selbst. Kathy Zarnegins Debütroman erzählt die unkonventionelle Geschichte einer starken Frau.

Kathy Zarnegin wurde in Teheran geboren und kam als Jugendliche in die Schweiz. Die Psychoanalytikerin und Psychotherapeutin gehört zu den Mitbegründern des Lacan Seminars Zürich. Sie verfasst Gedichte, Prosa, Essays und Kolumnen und ist Präsidentin des Internationalen Lyrikfestivals Basel.

Christoph Schröder ist freier Literaturkritiker und lebt in Frankfurt am Main. Er schreibt unter anderem für Die Zeit, die Süddeutsche Zeitung und die taz.

Eine Veranstaltung des Kulturamtes Frankfurt am Main in Kooperation mit der Historische Villa Metzler gGmbH, unterstützt von der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia

Ort: Historische Villa Metzler
Eintritt: 7,- / 5,- / 3,- (Begrenzte Plätze, Kartenreservierung unter (069) 212 38818 (Kulturamt), Restkarten an der Abendkasse)

Mittwoch, 1. März, 19.30 Uhr
Lorenz Jäger „Walter Benjamin. Das Leben eines Unvollendeten“

Moderation: Erhard Schütz
Ort: Historische Villa Metzler
Eintritt: 7,- / 5,- / 3,-

Mittwoch, 15. März, 19.30 Uhr
Alissa Walser "Eindeutiger Versuch einer Verführung"

Moderation: Ulrich Sonnenschein
Ort: Historische Villa Metzler
Eintritt: 7,- / 5,- / 3,-

Donnerstag, 30. März, 19.30 Uhr
Clemens Meyer "Die stillen Trabanten"
Moderation: Michael Hametner

Ort: Ausstellungshalle 1A
Eintritt: 7,- / 5,- / 3,-

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