Max-Beckmann-Preis der Stadt Frankfurt am Main

Die Stadtverordnetenversammlung beschloß am 29. Januar 1976 auf Antrag des Dezernats Kultur und Freizeit die Satzung für die Verleihung des Max-Beckmann-Preises der Stadt Frankfurt am Main. Der Preis ist mit € 50.000 dotiert und wird alle drei Jahre verliehen, erstmals 1978. Die Verleihung des Max-Beckmann-Preises dient der Förderung und Anerkennung hervorragender Leistungen in den Bereichen der Malerei, Grafik, Bildhauerei und Architektur.

Max Beckmann, der von 1925 bis 1933 als Künstler und Lehrer an der Städelschule gearbeitet hat, gehört zu den bedeutendsten Malern der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Mit visionärer Kraft gestaltete er in seiner Malerei und Grafik die Bedrohungen und Ängste seiner Epoche. Max Beckmann ist der wichtigste Vertreter des deutschen Expressionismus. Viele seiner Hauptwerke sind während seiner Frankfurter Zeit entstanden.

 
Preisträger:

1978 Richard Oelze, Künstler
1981 Arnulf Rainer, Künstler
1984 Willem de Kooning, Künstler
1987 Erwin Heerich, Architekt /Walter Pichler, Architekt
1990 Bruce Nauman, Künstler
1993 Ilya Kabakov, Künstler
1996 Jacques Herzog, Architekt /Pierre de Meuron, Architekt
2000 Harald Szeemann, Kurator
2004 Maria Lassnig, Künstlerin
2007 Richard Hamilton, Künstler
2010 Barbara Klemm, Künstlerin
2013 Otto Piene, Künstler
2016 Agnès Varda, Flimregisseurin

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