Kurdische Filmtage

 

Vom 14. bis 20. September finden im Filmforum Höchst die Kurdischen Filmtage statt. Das Programm, welches in Zusammenarbeit mit „Amara – Kurdischer Frauenrat Frankfurt“ entstand, präsentiert Filme und Filmemacher*innen aus den vier kurdischen Regionen in der Türkei, dem Nordirak, aus dem kurdischen Teil des Iran und aus Rojava, dem kurdischen Teil Syriens.

Trotz der großen Schwierigkeiten durch Krieg und Repression gelingt es den kurdischen Filmschaffenden immer wieder, Filme zu produzieren und so ihre Situation und ihre Kultur sichtbar zu machen. Bemerkenswert ist hier die sich stetig weiter entwickelte Emanzipation und gesellschaftlich Teilhabe der kurdischen Frauen. Zur Eröffnung am 14. September wid die Regisseurin des Films DIL LEYLA, Asli Özarslan, anwesend sein. In ihrem Dokumentarfilm begleitet sie die kurdisch-stämmige Türkin Leyla Imret auf ihrem Weg in ihre türkische Heimatstadt Cizre, wo sich im Sommer 2016 schwere Kämpfe und Zerstörungen ereignen.

Erfreulich ist, dass in diesem Jahr während der Kurdischen Filmtage Kurzfilme von Filmstudent*innen aus Rojava (Nordsyrien) als Vorfilme präsentiert werden.
Trotz des Krieges und der permanenten Bedrohung gelingt es, hier eine Filmkultur aufzubauen und die gesellschaftliche Situation zu reflektieren. In diesem Zusammenhang steht auch das Bemühen, in Amudé ein 1960 durch einen Brand zerstörtes Kino wieder aufzubauen und zu einem kulturellen Zentrum zu machen.

Alle Filme und Inhaltsangaben auf der >>> Website des Filmforum Höchst <<<

 

Über die Veranstaltung
Die Kurdischen Filmtage präsentieren seit 2007 Produktionen aus den Kurdischen Regionen der Türkei, Irans, Iraks und der autonomen Region Kurdistan. Das sorgfältig kuratierte Programm bringt zahlreiche Produktionen erstmals auf eine Frankfurter Leinwand. Stets vermittelt es die Vielfalt des kurdischen Films und dokumentiert zugleich die Probleme der kurdischen Filmschaffenden, die oft nur unter sehr schwierigen Bedingungen drehen können.

Veranstalter sind der Verband der Studierenden aus Kurdistan e.V., das Mesopotamische Kulturzentrum e.V. und das Filmforum Höchst, zugleich Abspielort aller Filme.
Die Ausgabe im Jahr 2017 entstand in Zusammenarbeit mit „Amara – Kurdischer Frauenrat Frankfurt“.

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