2002 in Köln ins Leben gerufen schafften die ehrenamtlichen Organisatoren trotz geringer finanzieller Ressourcen ein Kulturfestival zu etablieren, das heute in den vier deutschen Großstädten Köln, Berlin, Bonn und Frankfurt mehreren Tausend Interessenten die Kultur dreier Kontinente vermittelt.
Namensgebung und Motivation der Veranstalter beziehen sich auf die Iberische Halbinsel mit Portugal und Spanien, deren Geschichte, Sprache und Bräuche über die Schnittstelle Afrika auf den gesamten Kontinent Amerika übertragen wurden und bis heute Auswirkung haben. Neben den traditionellen Kunstformen wie Schauspiel, Tanz, Literatur, Musik und bildende Kunst, bildet Film den kulturellen Schwerpunkt der Veranstaltung.
Tatsächlich feiern die filmulturellen Erzeugnisse der iberoafromerikanischen Gesellschaft weltweit Erfolgserlebnisse: so ging der Goldene Bär der Berlinale 2010 mit „La teta asustada“ nach Peru, den Oscar für den besten fremdsprachigen Film im selben Jahr gewann die argentinische Produktion „El secreto de sus ojos“.
Veranstalter des multikulturellen Kulturfestivals sind die Amigos de la Cultura y del Festival Iberoafroamericanos, e. V. & Amigos Iberoamericanos. Unterstützung erfährt das Festival von zahlreichen Botschaften, Konsulaten, Kulturinstituten, Städten und Gemeinden, Medienpartnern und Verlagen.
Die Vorführungen der Spiel-, Kurz- und Dokumentarfilme (auch für Kinder) finden im Uni-Kino Pupille statt.