Dank der Kooperation der Brandschutzbehörde können im CineStar Metropolis wieder die zweitägigen Fantasy Filmfest Nights gastieren, die mit ihren Psychothrillern, Splatter- und Science Fiction-Produktionen ganz andere Behörden auf den Plan rufen könnten. In dem knackigen Programm vom 31. März und 1. April finden sich wieder zahlreiche Perlen für leiderprobte Festivalgänger und alle, die gern rot auf der Leinwand sehen. Rot ist auch der Malecón in Havanna in dem äußerst unterhaltsamen kubanischen Splatter „Juan of the Dead“, in dem Zombies den Karibik-Staat heimsuchen. Freuen darf man sich auch auf „Livid“, die zweite Regie-Arbeit von Julien Maury und Alexandre Bustillo („Inside“), sowie „Chronicle“, den heiß ersehnten Thriller-Erfolg aus Amerika.
Spannendes Arthouse-Kino erwartet uns mit „Love“, der ersten Regie-Arbeit des Movie Maniacs William Eubank. Der Soundtrack der Band Angels & Airwaves allein ist schon ein Verkaufserfolg. Grund genug, sich den dazugehörigen Film anzusehen.
Neben einem 3D-Animationsfilm für Erwachsene, “The Prodigies”, dem Drama „We need to talk about Kevin“, für das Hauptdarstellerin Tilda Swinton zu Recht schon zahlreiche Preise erhalten hat, und dem Episodenfilm „The Theatre Bizarre“ mit unserem alten Bekannten Udo Kier, steht der dritte Teil von „Rec“ auf dem Programm. Dieser entstand jedoch in Allein-Regie von Paco Plaza, denn sein Kollege Jaume Balagueró hat einen eigenen Film im Programm. „Sleep tight“ ist weitaus subtiler, geht aber genauso unter die Haut: Ein diabolischer Hauswart schleicht sich Nacht für Nacht in die Wohnung seiner Auserwählten und verändert in der Tat ihr Leben. Man darf gespannt sein!
Im Herbst ist das Fantasy Filmfest vom 5. bis 12. September 2012 in Frankfurt.
Über das Fantasy Filmfest:
Während 1987 „Dirty Dancing“ die Romantiker ins Kino zog, bediente Jörg Buttgereit mit „Nekromantik“ eine anders gepolte Klientel. Nämlich jene, der Schocker wie „Re-Animator“ und „Hellraiser“ oder Filmemacher wie Romero und Argento ihren (Kult-)Erfolg verdanken. Mit dem im Herbst 1987 in Hamburg gegründeten Fantasy Filmfest hatten Fans des Splatter-Films nun auch ihr Festival. Die Fangemeinde wuchs schnell und trieb alsbald in anderen Städten ihr Unwesen. Auch in Frankfurt frönte man dem Kitzel und ergötzte sich an Horror, Sciencefiction und Thriller und später auch an schrägen, bezaubernden und technisch aufregenden Arthouse-Filmen. So entging dem anspruchsvollen und leidenschaftlichen Stammpublikum keiner der (internationalen) Genre-Trends: ob wuchtiges Actionkino aus Hongkong, bemerkenswerte Mainstream-Produktionen wie „Scream“, Film-Flüche aus Japan oder die ultimativen Härtefälle wie „Saw“ und „Hostel“.
Als Ort des Grauens in Frankfurt dient dem Fantasy Filmfest, das im August 2011 seine 25. Ausgabe feierte, das CineStar Metropolis.